Don't Miss Out!
Exclusive deals end soon.
Exclusive deals end soon.
Wer sich intensiver mit Poolbillard beschäftigt, stößt früher oder später auf den Begriff Low Deflection.
Besonders bei modernen Carbon-Schäften wird diese Eigenschaft häufig genannt.
Aber was bedeutet Low Deflection eigentlich?
Warum ist eine geringe Ablenkung beim Billard wichtig?
Und ist ein Low Deflection Carbon Schaft automatisch besser als ein klassischer Holzschaft?
Die Antwort ist etwas komplexer.
Low Deflection ist keine reine Materialeigenschaft. Vielmehr handelt es sich um eine Eigenschaft der gesamten Schaftkonstruktion.
„Deflection“ bedeutet im Billardkontext Ablenkung.
Wenn die Spielkugel nicht exakt in der Mitte getroffen wird, kann sich ihre ursprüngliche Bewegungsrichtung verändern.
Besonders deutlich kann dieser Effekt beim Spielen mit Seitenspin werden.
Ein Low-Deflection-Schaft ist darauf ausgelegt, diese unerwünschte Ablenkung möglichst zu reduzieren.
Das Ziel ist eine besser vorhersehbare Reaktion der Spielkugel.
Beim geraden Stoß ist die Queuespitze relativ nahe am Zentrum der Spielkugel.
Bei Seitenspin wird die Kugel dagegen außerhalb des Zentrums getroffen.
Dadurch entstehen zusätzliche Kräfte.
Die Spielkugel kann von der ursprünglich erwarteten Linie abweichen.
Je stärker der Effet, desto wichtiger kann die Vorhersagbarkeit der Reaktion werden.
Genau deshalb interessieren sich viele erfahrene Spieler für Low-Deflection-Schäfte.
Die genaue Konstruktion unterscheidet sich je nach Hersteller.
Grundsätzlich können verschiedene Faktoren eine Rolle spielen:
Carbon bietet Herstellern verschiedene Möglichkeiten, die Konstruktion gezielt zu kontrollieren.
Das bedeutet jedoch nicht:
Carbon = automatisch Low Deflection.
Diese Unterscheidung ist beim Kauf sehr wichtig.
Auch Holzschäfte können auf geringe Ablenkung ausgelegt werden.
Der entscheidende Faktor ist daher nicht ausschließlich das Material.
Ein moderner Carbon-Schaft kann jedoch aufgrund seiner Konstruktion bestimmte Eigenschaften sehr gezielt realisieren.
Deshalb sollte man beim Vergleich nicht nur fragen:
„Carbon oder Holz?“
Sondern:
„Welche Konstruktion bietet die gewünschten Spieleigenschaften?“
Ein Low Deflection Carbon Schaft kann für bestimmte Spieler mehrere interessante Eigenschaften bieten.
Bei Seitenspin kann eine geringere Ablenkung die Berechnung der Flugbahn erleichtern.
Viele Carbon-Schäfte vermitteln ein direktes Feedback.
Carbon-Oberflächen lassen sich im Allgemeinen relativ einfach reinigen und pflegen.
Die industrielle Fertigung ermöglicht eine kontrollierte Konstruktion des Schafts.
Nicht unbedingt.
Ein Anfänger sollte zunächst die Grundlagen des Spiels lernen:
Low Deflection kann später interessant werden, wenn man häufiger mit Effet arbeitet.
Für Anfänger ist daher ein komfortabler und gut kontrollierbarer Queue oft wichtiger als maximale technische Spezifikationen.
Ein solcher Schaft kann besonders interessant sein für Spieler, die:
Eine interessante Kombination ist:
11,5 mm + Carbon + Low Deflection
Ein 11,5-mm-Schaft ist relativ schlank.
Spieler, die dünnere Schäfte bevorzugen, können diese Größe interessant finden.
Dabei sollte aber nicht nur der Durchmesser betrachtet werden.
Ein guter Vergleich umfasst:
11,5 mm
Steifigkeit
Taper
Tip
Balance
Massenverteilung
Nein.
Ein dünnerer Schaft kann sich anders anfühlen und für bestimmte Spieler angenehmer sein.
Ein anderer Spieler bevorzugt möglicherweise einen etwas größeren Durchmesser.
Es gibt keine universelle Regel.
Die richtige Schaftstärke hängt von:
ab.
Steifigkeit und Low Deflection sind miteinander verbunden, aber nicht dasselbe.
Ein Schaft kann sehr steif sein, ohne automatisch die gewünschte Low-Deflection-Eigenschaft zu besitzen.
Die gesamte Konstruktion muss betrachtet werden.
Ein steifer Schaft kann ein direktes Feedback vermitteln.
Ein Spieler, der ein anderes Gefühl bevorzugt, könnte dagegen eine andere Konstruktion angenehmer finden.
Ein Low Deflection Schaft macht das Spiel nicht automatisch einfacher.
Die Technik des Spielers bleibt entscheidend.
Beim Wechsel auf einen neuen Schaft kann sich beispielsweise die Reaktion bei Effet anders anfühlen.
Deshalb sollte man sich ausreichend Zeit geben, um sich an die neue Ausrüstung zu gewöhnen.
Eine komplette Veränderung der Technik ist normalerweise nicht das Ziel.
Allerdings können sich bestimmte Stöße anders verhalten.
Insbesondere bei:
kann die Reaktion des neuen Schafts zunächst ungewohnt sein.
Regelmäßiges Training hilft dabei, das neue Equipment besser kennenzulernen.
Ein häufiger Irrtum ist:
Low Deflection = mehr Effet
Das stimmt so nicht.
Ein Low-Deflection-Schaft erzeugt nicht automatisch mehr Spin.
Vielmehr geht es darum, die Ablenkung beim außermittigen Treffer zu reduzieren.
Wie viel Effet tatsächlich entsteht, hängt unter anderem von:
ab.
BIZU bietet einen 29 Zoll langen Carbon-Schaft mit 11,5 mm Durchmesser an.
Das Modell ist für Spieler interessant, die einen schlanken Carbon-Schaft suchen.
Wer auf einen Carbon-Schaft umsteigen möchte, kann prüfen, ob der verfügbare Joint mit dem eigenen Butt kompatibel ist.
Die Joint-Kompatibilität sollte vor der Bestellung immer kontrolliert werden.
Technische Angaben sind bei Carbon-Schäften besonders interessant, wenn sie durch Prüfungen ergänzt werden.
Der BIZU:
29" CARBON FIBER POOL CUE 11.5MM – SINGLE SHAFT
wurde einem SGS-Test unterzogen.
Geprüft wurden unter anderem:
Steifigkeit und radiale Konsistenz
Das Ergebnis:
PASS
Die maximale Differenz der gemessenen Steifigkeit betrug:
2,06 mm
Die im Prüfbericht genannte Anforderung lag bei:
weniger als 3,82 mm.
Damit gibt es neben den Produktangaben zusätzliche technische Testdaten, die bei der Bewertung berücksichtigt werden können.
Der BIZU Carbon-Schaft wurde außerdem unter simulierten Temperaturbedingungen getestet.
Dabei wurden mehrere Temperaturstufen verwendet:
60 °C
25 °C
-10 °C
Der Ablauf wurde fünfmal wiederholt.
Nach dem Test wurden laut Prüfbericht keine losen Komponenten und keine ausgefallenen Klebeverbindungen festgestellt.
Auch bei einem getesteten Produkt sollte man den Queue im Alltag möglichst vor extremen Temperaturen schützen.
Wer gezielt einen Low Deflection Carbon Schaft kaufen möchte, sollte folgende Punkte vergleichen:
Zum Beispiel 11,5 mm oder 12,0 mm.
Eine typische Poolbillard-Schaftlänge liegt beispielsweise bei 29 Zoll.
Wie direkt soll sich der Schaft anfühlen?
Wie bewegt sich der Schaft durch die Brücke?
Welche Tip passt zum eigenen Spiel?
Ist der Schaft mit dem vorhandenen Butt kompatibel?
Wie fühlt sich das gesamte Queue an?
Steht der Preis in einem sinnvollen Verhältnis zur Ausstattung?
Ein großer Vorteil eines separaten Schafts ist die Möglichkeit, das bestehende Butt weiterzuverwenden.
Wenn Sie mit Ihrem Butt zufrieden sind, müssen Sie möglicherweise keinen komplett neuen Queue kaufen.
Ein kompatibler Carbon-Schaft kann das vorhandene Setup ergänzen.
Beispiel:
Bestehender Butt
11,5 mm Carbon-Schaft
=
modernisiertes Queue-System
Das kann besonders interessant sein, wenn Sie Ihre bisherigen Gewohnheiten nicht komplett verändern möchten.
Die Preise unterscheiden sich stark.
Sie hängen unter anderem ab von:
Deshalb sollte man nicht ausschließlich nach dem niedrigsten Preis suchen.
Ein günstiger Carbon-Schaft kann interessant sein, wenn die für Sie wichtigen Eigenschaften vorhanden sind.
Eine gute Produktbeschreibung sollte möglichst viele konkrete Informationen liefern.
Zum Beispiel:
Länge
Durchmesser
Gewicht
Joint
Tip
Taper
Steifigkeit
Konstruktion
Qualitätsprüfung
Je transparenter die Angaben sind, desto einfacher ist ein sinnvoller Vergleich.
Vor dem Kauf:
☐ gewünschter Durchmesser
☐ passende Länge
☐ geeignetes Gewicht
☐ passende Balance
☐ Low-Deflection-Eigenschaften
☐ gewünschte Steifigkeit
☐ passender Taper
☐ geeignete Tip
☐ kompatibler Joint
☐ Qualitätsnachweise
☐ Preis-Leistungs-Verhältnis
Ein Low Deflection Carbon Schaft ist ein Carbon-Schaft, dessen Konstruktion darauf ausgelegt ist, die Ablenkung der Spielkugel bei außermittigen Treffern möglichst zu reduzieren.
Nein. Carbon beschreibt das Material, nicht automatisch die Low-Deflection-Eigenschaft.
Für Spieler, die häufig mit Seitenspin spielen, kann eine geringe Ablenkung sehr interessant sein. Ob sie persönlich besser ist, hängt vom Spielstil ab.
Es gibt keinen universell idealen Durchmesser. 11,5 mm ist eine interessante schlanke Variante, während andere Spieler größere Durchmesser bevorzugen.
Ja. Allerdings sollte der Spieler einen Durchmesser wählen, mit dem er sich beim Stoß wohlfühlt.
Nein. Low Deflection bedeutet nicht automatisch mehr Spin. Es geht hauptsächlich um eine möglichst kontrollierte Ablenkung bei außermittigen Treffern.
Wenn der Joint kompatibel ist, ist dies möglich. Vor dem Kauf muss die konkrete Joint-Variante überprüft werden.
Carbon-Schäfte sind im Allgemeinen relativ einfach zu reinigen und zu pflegen. Trotzdem sollten sie vor starken Stößen und extremen Temperaturen geschützt werden.
Der BIZU Carbon-Schaft ist 29 Zoll lang und 11,5 mm im Durchmesser.
Ein Low Deflection Carbon Schaft kann eine interessante Wahl für Spieler sein, die häufig mit Effet spielen und Wert auf eine möglichst vorhersehbare Reaktion des Spielballs legen.
Bei der Auswahl sollte man jedoch nicht nur auf das Wort „Carbon“ oder „Low Deflection“ achten.
Entscheidend ist die Kombination aus:
Schaftdurchmesser
Massenverteilung
Steifigkeit
Taper
Tip
Balance
Joint
und Verarbeitungsqualität.
Für Spieler, die einen schlanken Schaft bevorzugen, ist ein 11,5-mm-Carbon-Schaft eine Option, die sich genauer vergleichen lässt.
Der BIZU 29" / 11,5 mm Carbon-Schaft wurde zudem einem SGS-Test zur Steifigkeit und radialen Konsistenz unterzogen und erzielte dabei ein PASS. Die maximal gemessene Steifigkeitsdifferenz betrug 2,06 mm, bei einer im Prüfbericht genannten Anforderung von weniger als 3,82 mm.
Wer also nach einem Low Deflection Carbon Schaft sucht, sollte nicht einfach den teuersten oder bekanntesten Schaft auswählen.
Vergleichen Sie die Konstruktion, prüfen Sie die technischen Daten und wählen Sie den Schaft, der zu Ihrem persönlichen Spielstil passt.